Dick macht sexy - der Brite Mark Addy strippte sich in "Ganz oder gar nicht" (1997) in die Herzen der Engländer. Mit "Die Flints in Viva Rock Vegas" (2000) glückte ihm der Sprung nach Hollywood.
Rock'n'Ritter: Wenn Oscar-Preisträger Brian Helgeland eine Lanze für den Ritterfilm bricht, ergibt das Blechschäden, Kleinholz und jede Menge Rockmusik.
Die Rolle des dickbäuchigen Knappen in "Ritter aus Leidenschaft" (2001) wurde ihm im wahrsten Sinne des Wortes auf den Leib geschneidert. Der schwergewichtige Brite erregte bereits weltweite Aufmerksamkeit durch nackte Haut: In "Ganz oder gar nicht" spielte er einen arbeitslosen Stahlarbeiter, den seine Finanznot zum Strippen treibt. Und das, obwohl seine Figur nicht den heutigen Traummaßen entspricht. Sonst hätte er aber auch niemals die Rolle des Fred Feuerstein in Hollywoods "Die Flintstones in Viva Rock Vegas" übernehmen können, die ihn schließlich einem größeren amerikanischen Publikum näher brachte.
Der 1963 im nordenglischen York geborene Addy versuchte sich bereits mit 15 Jahren als Bühnenarbeiter beim York Theatre Royal, wo sein schauspielerisches Talent zu Tage gefördert wurde. Der Besuch der Royal Academy of Dramatic Art weckte seine Leidenschaft fürs Theaterspielen. Sein weiterer Weg führte ihn übers Fernsehen zum Film. Nach dem Überraschungserfolg 1997 mit "Ganz oder gar nicht" - übrigens seinem ersten Kinoauftritt überhaupt - war er unter anderem neben Michael Keaton in "Jack Frost" (1998) zu sehen. Allerdings würde er laut eigener Aussage am liebsten noch immer Theater spielen, wenn die Finanzen stimmen würden. So pleite wie seine Figur aus "Ganz oder gar nicht" ist Addy aber schon lange nicht mehr.
Wer hat die fieseste Frisur?
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